Die beste private Krankenversicherung für
Beamtenanwärter?

Die beste PKV 2026 finden – Der große Vergleich

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Marco Fragomeno – PKV-Experte für Beamte und Versicherungsmakler §34d GewO
PKV-Experte für Beamte · Versicherungsmakler § 34d GewO · Reg.-Nr. D-TYLR-6IKZO-93 · 13+ Jahre Erfahrung · 1.000+ Beratungen

Kurzantwort: Die beste PKV für Beamtenanwärter 2026 kostet ab ca. 95 €/Monat (DBV). Durch die staatliche Beihilfe übernimmt der Dienstherr mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab. Für gesunde Beamtenanwärter unter 30 Jahren ist die PKV strukturell günstiger und leistungsstärker als die GKV. Führende Anbieter sind DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka und Barmenia; seit 2026 auch HanseMerkur.

Das Wichtigste in Kürze

PKV für Beamtenanwärter 2026 – alle wichtigen Fakten auf einen Blick (Beispielprofil: 26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe):

  • Günstigster Anbieter: DBV mit ca. 95 €/Monat – günstiger als ARAG (102 €), 20 € günstiger als Debeka (113 €) und Barmenia (115 €)
  • 6 spezialisierte Anbieter: DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka, Barmenia, HanseMerkur (neu seit 2026)
  • Beihilfevorteil: Der Dienstherr übernimmt mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab
  • PKV vs. GKV: 26-Jähriger zahlt in der PKV ab 95 €/Monat · in der GKV bei 1.500 € Anwärterbezügen ca. 225 €/Monat
  • Beste Psychotherapie: Barmenia und ARAG – 100 % ohne Sitzungsbegrenzung (DBV: Abstufung ab 31. Sitzung)
  • Beitragsrückerstattung: Alle Anbieter bis zu 6 Monatsbeiträgen – bei HanseMerkur bis zu 800 €/Jahr
  • Risikovoranfrage: Unbedingt anonym vor Antragstellung – je nach Vorerkrankung kann ein Anbieter teurer oder günstiger werden als im Vergleich angegeben

Die beste PKV für Beamtenanwärter 2026 kostet ab ca. 95 €/Monat (DBV). Durch die staatliche Beihilfe übernimmt der Dienstherr mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab. Dieser Artikel vergleicht DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka, Barmenia und HanseMerkur für Beamtenanwärter aller Bundesländer und erklärt, welcher Anbieter zu welcher Situation passt.

Wer sich für eine Verbeamtung entscheidet und eine Ausbildung beginnt – zum Beispiel im Referendariat als Lehrkraft, bei der Justiz oder bei der Polizei – hat einen besonderen Status: Man ist Beamtenanwärter. Mit diesem Status geht auch eine wichtige Entscheidung einher, nämlich die Wahl der richtigen Krankenversicherung.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich gesetzlich oder privat zu versichern. In der Praxis entscheiden sich die meisten Beamtenanwärter jedoch sehr bewusst für die private Krankenversicherung (PKV) – und das aus guten Gründen.

Warum ist die PKV für Beamtenanwärter günstiger als die GKV?

Der wichtigste Unterschied zu Angestellten liegt in der Beihilfe. Der Dienstherr übernimmt bei Beamtenanwärtern mindestens 50 % der Krankheitskosten (je nach Bundesland und Familiensituation auch mehr). Die private Krankenversicherung muss somit nur den Restanteil absichern.

Das bedeutet konkret: Während Angestellte in der PKV 100 % der Kosten selbst versichern müssen, zahlen Beamtenanwärter nur für die Hälfte – der Rest kommt vom Dienstherrn. Das macht die PKV-Beiträge für Beamte strukturell deutlich günstiger.

Das hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Deutlich günstigere Beiträge im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung – ab ca. 95 €/Monat statt ca. 225 €/Monat in der GKV
  • Umfangreichere Leistungen – freie Arztwahl, Privatarztbehandlung im Krankenhaus, Einbettzimmer, hochwertige Zahnleistungen und Psychotherapie ohne Wartezeiten

PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Was ist die bessere Wahl?

Viele Beamtenanwärter fragen sich, ob die PKV wirklich so viel günstiger ist. Die folgende Tabelle zeigt den direkten Vergleich für ein konkretes Beispielprofil: 26 Jahre, NRW, ledig, Anwärterbezüge ca. 1.500 €/Monat.

PKV vs. GKV für Beamtenanwärter – Direktvergleich 2026 (26 Jahre, NRW, ledig, ca. 1.500 € Anwärterbezüge)
Kriterium PKV mit Beihilfe GKV (freiwillig)
Monatsbeitrag ab ca. 95 € (DBV) ca. 225 € (15 % Mindestbeitrag)
Ersparnis pro Jahr ca. 1.560 €/Jahr
Arzt- und Krankenhauswahl Frei – jeder Arzt, jedes KH Nur Kassenärzte (Überweisungspflicht)
Behandlung im KH Chefarzt + Einbettzimmer Allgemeine Klasse
Zahnersatz Bis 100 % (je nach Tarif) Ca. 50–65 % (Festzuschuss)
Psychotherapie Sofortzugang, keine Wartezeiten Oft Monate Wartezeit
Beitragsanpassung Möglich (medizinische Inflation) Beitragssatz-Erhöhungen
Kinder mitversichert Eigener Beitrag nötig (gering, Beihilfe 80 %) Beitragsfrei bis 25 J.
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis Tarifrecherche und GKV-Mindestbeitragssatz 2026 (15 %). GKV-Beitrag basiert auf Mindestbemessungsgrundlage. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Hinweis Kinderversicherung: Der einzige echte Nachteil der PKV gegenüber der GKV liegt bei Kindern. In der GKV sind Kinder beitragsfrei mitversichert. In der PKV benötigt jedes Kind einen eigenen Tarif. Da Kinder von Beamten aber 80 % Beihilfe erhalten, ist der PKV-Restbeitrag für Kinder sehr gering – oft unter 30 €/Monat pro Kind.

Wie viel Beihilfe bekomme ich als Beamtenanwärter?

Die Beihilfe ist Ländersache – jedes Bundesland hat eine eigene Beihilfeverordnung. Die folgende Übersicht zeigt die typischen Beihilfesätze für Beamtenanwärter in den wichtigsten Bundesländern. Je höher der Beihilfesatz, desto günstiger ist der PKV-Restbeitrag.

Beihilfesätze für Beamtenanwärter nach Bundesland (Stand 2026) – eigene Person, ledig, keine Kinder
Bundesland Beihilfesatz (eigen) Beihilfe bei Kindern Rechtsgrundlage
Bayern50 % (70 % ab 2 Kindern)80 %BayBhV
Nordrhein-Westfalen50 %80 %BVO NRW
Baden-Württemberg50 %80 %BVO BW
Hessen50 %80 %HBeihVO
Niedersachsen50 %80 %NBhVO
Berlin50 %80 %LBhVO Berlin
Sachsen50 %80 %SächsBhVO
Bundesbeamte (Bund)50 %80 %BBhV
Quelle: Beihilfeverordnungen der Länder und Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), Stand 2026. Sätze können sich durch Familienzuschlag erhöhen. Keine Rechtsberatung. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Wichtig: In den meisten Bundesländern beträgt der Beihilfesatz für ledige Beamtenanwärter 50 %. Mit Kindern steigt er auf 80 % (Kinder) und kann für den Beamten selbst auf 70 % steigen (ab zwei kindergeldberechtigten Kindern, je nach Bundesland). Wer verheiratet ist und ein Kind hat, kann in manchen Ländern bereits mit 70 % Beihilfe rechnen.

Welche PKV-Anbieter sind für Beamtenanwärter geeignet?

In Deutschland gibt es über 20 private Krankenversicherer, und nahezu alle bieten Tarife für Beamte mit Beihilfeanspruch an. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder dieser Tarife auch sinnvoll für Beamtenanwärter ist.

Wichtig: Einige Versicherer führen Beamtenanwärtertarife eher „mit“, um ihr Portfolio zu vervollständigen – ohne dass Beamte tatsächlich zur Hauptzielgruppe zählen. Andere Gesellschaften hingegen haben sich seit Jahrzehnten klar auf Beamte spezialisiert.

Führende Anbieter mit Beamtenfokus

PKV-Anbieter für Beamtenanwärter 2026 – Übersicht und Positionierung
Anbieter Status Positionierung Stärke
DBV Etabliert Marke mit klarer Beamtenausrichtung (AXA-Gruppe) Günstigster Einstiegsbeitrag (~95 €)
ARAG Etabliert Solide Beihilfetarife, starke Psychotherapie-Leistung 100 % Psychotherapie unbegrenzt
Signal Iduna Etabliert Breites Tarifangebot für Beamte Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (~112 €)
Debeka Etabliert Marktführer im Beamtensegment Bekanntheit, Stabilität, 1.000 € Sehhilfen
Barmenia Etabliert Langjährige Beamtenkompetenz Umfassendster Beihilfe-Ergänzungstarif
HanseMerkur Neu 2026 Neuer Beamtentarif, gezielt auf Beamtenanwärter Höchste Beitragsrückerstattung bis 800 €/Jahr
Quelle: Eigene Recherche Tarifportfolios und Marktpositionierung, Stand März 2026. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Die DBV (Deutsche Beamtenversicherung, Teil der AXA-Gruppe) ist mit einem Monatsbeitrag ab ca. 95 € der günstigste Einstieg – allerdings sollte langfristige Beitragsstabilität in die Entscheidung einfließen. Die ARAG punktet mit 100 % Psychotherapie-Erstattung ohne Sitzungsbegrenzung, was für jüngere Beamtenanwärter ein zunehmend relevantes Kriterium ist. Barmenia bietet den umfassendsten Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) im Markt und überzeugt bei Zahn, Hilfsmitteln und Elternzeit-Beitragsfreiheit.

Seit Anfang 2026 ist zudem auch die HanseMerkur mit einem neuen Tarif am Markt vertreten, der gezielt Beamte und Beamtenanwärter ansprechen soll. Besonders interessant: HanseMerkur bietet die höchste Beitragsrückerstattung aller hier verglichenen Anbieter – bis zu 800 € pro Jahr, wenn keine Rechnungen eingereicht werden.

Wer sollte welchen Anbieter wählen?

  • DBV – wer den günstigsten Einstiegsbeitrag sucht (ab ca. 95 €/Monat)
  • ARAG – wer Psychotherapie ohne Sitzungsbegrenzung benötigt (100 %)
  • Signal Iduna – wer ein solides Gesamtpaket mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht
  • Debeka – wer den etablierten Marktführer im Beamtensegment bevorzugt und hohe Sehhilfen-Erstattung (1.000 €) wichtig findet
  • Barmenia – wer den stärksten Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) und umfassende Zahnleistungen benötigt
  • HanseMerkur – wer selten Arzt geht und hohe Beitragsrückerstattungen (bis 800 €/Jahr) nutzen möchte

Welche PKV ist die beste für Beamtenanwärter?

Diese Frage wird in der Beratung sehr häufig gestellt – lässt sich aber nicht pauschal beantworten. Der „beste“ Anbieter hängt immer von mehreren individuellen Faktoren ab:

Entscheidende Faktoren für die PKV-Wahl

  • Wer ist der Beihilfeträger (Bund oder Land)?
  • Wie hoch ist der Beihilfeanspruch (50 % oder mehr)?
  • In welchem Bundesland beginnt die Beamtenlaufbahn?
  • Wie ist der aktuelle Gesundheitszustand?
  • Gibt es Vorerkrankungen, die risikorelevant sind?
  • Welche Leistungen sind persönlich wichtig (Psychotherapie, Zahn, Hilfsmittel)?
  • Wie sehen Familienpläne aus – Kinder in den nächsten Jahren?

Besonders wichtig: Der Gesundheitszustand

Je nach Erkrankung kann ein Versicherer einen Risikozuschlag verlangen, ein anderer denselben Sachverhalt deutlich milder bewerten oder sogar komplett ohne Zuschlag versichern. Dadurch kann sich die Beitragsreihenfolge im Vergleich schnell verschieben. Ein Anbieter, der zunächst mit 95 € günstig erscheint, kann nach der Risikoprüfung plötzlich teurer sein als ein anderer Versicherer ohne Zuschlag.

Deshalb ist es extrem wichtig, vor einer Antragstellung mit anonymen Risikovoranfragen zu arbeiten. Nur so lassen sich belastbare Entscheidungen treffen, ohne Nachteile zu riskieren. Eine abgelehnte oder mit hohem Zuschlag versehene Anfrage ohne Anonymisierung kann in der Risikoakte des Versicherers verbleiben und spätere Angebote beeinflussen. Mehr zur unabhängigen Beratung finden Sie unter unabhängige PKV-Beratung für Beamte.

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Was kostet eine PKV für Beamtenanwärter?

Zur Orientierung eine Beispielrechnung für einen Beamtenanwärter, der 2026 seine Beamtenlaufbahn in Nordrhein-Westfalen beginnt, 26 Jahre alt ist, ledig ist und 50 % Beihilfeanspruch hat. Wählt er die günstigste Option (DBV, ca. 95 €/Monat) statt der Debeka (ca. 113 €/Monat), spart er jährlich ca. 216 € – über 30 Berufsjahre kann das einen signifikanten Unterschied ausmachen, sofern die Beitragsentwicklung vergleichbar bleibt.

PKV-Beiträge für Beamtenanwärter im Vergleich 2026 (26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe)
Versicherer Monatsbeitrag* Jahresbeitrag* Positionierung
DBV ca. 95 € ca. 1.140 € Günstigster Einstieg
ARAG ca. 102 € ca. 1.224 € Beste Psychotherapie
Signal Iduna ca. 112 € ca. 1.344 € Solides Gesamtpaket
Debeka ca. 113 € ca. 1.356 € Marktführer Beamtensegment
Barmenia ca. 115 € ca. 1.380 € Stärkster BEG-Tarif
HanseMerkur Neu 2026 ca. 110–120 €* ca. 1.320–1.440 €* Höchste Beitragsrückerstattung (bis 800 €/Jahr)
*Beispielrechnung ohne Risikozuschläge. Profil: 26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe. HanseMerkur-Beitrag Schätzung (neuer Tarif, Stand März 2026 – individuelle Berechnung empfohlen). Tatsächliche Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitszustand und individuellen Rahmenbedingungen ab. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Wichtiger Hinweis: Diese Zahlen dienen lediglich als grobe Orientierung. Sobald Vorerkrankungen ins Spiel kommen, kann sich die Reihenfolge komplett verschieben. Deshalb ist eine vollständige Marktübersicht mit individueller Risikoprüfung unverzichtbar. Einen detaillierten Vergleich von Barmenia und Debeka finden Sie im Artikel Barmenia oder Debeka – welche PKV für Beamte?

Was passiert mit der PKV nach dem Referendariat?

Ein ganz wichtiger Punkt für Beamtenanwärter sind die speziellen Ausbildungstarife. Diese Tarife sind günstiger, weil sie das geringere Einkommen während der Anwärterzeit berücksichtigen. Doch was passiert nach dem Referendariat?

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Anwärterzeit und der Verbeamtung auf Probe steigt das Gehalt deutlich. Gleichzeitig passen viele Versicherer die Tarifstruktur an. Das bedeutet: Der Beitrag, den Sie im Referendariat zahlen, ist oft nicht der Beitrag, den Sie als Beamter auf Lebenszeit zahlen werden. Weitere Informationen für Referendare finden Sie im Artikel PKV für Referendare.

Diese Fragen sollten Sie vor Abschluss prüfen

  • Wie verändern sich die Beiträge nach dem Referendariat bei Verbeamtung auf Probe?
  • Was passiert bei der Verbeamtung auf Lebenszeit?
  • Bleibt der Versicherer auch langfristig preislich attraktiv?
  • Wie war die Beitragsstabilität des Anbieters in den letzten 10–15 Jahren?
  • Gibt es eine Möglichkeit, in einen günstigeren Tarif desselben Anbieters zu wechseln, ohne erneute Gesundheitsfragen?

Achtung bei günstigen Startbeiträgen

Manche Anbieter sind zu Beginn sehr günstig, erhöhen die Beiträge nach der Anwärterzeit jedoch deutlich. Deshalb sollte die Entscheidung nie nur auf dem Startbeitrag basieren, sondern immer mit einem langfristigen Blick getroffen werden. Ein Versicherer, der im Referendariat 10 € günstiger ist, kann über 30 Berufsjahre deutlich teurer werden als eine Alternative mit höherem Einstiegsbeitrag.

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PKV für Beamtenanwärter nach Bundesland

Die konkrete PKV-Empfehlung hängt immer auch vom Bundesland ab – denn jedes Bundesland hat eine eigene Beihilfeverordnung. Beihilfesätze, beihilfefähige Leistungen und zulässige Tarife können sich je nach Dienstherr unterscheiden. Wählen Sie Ihr Bundesland für einen spezifischen Vergleich:

Wichtig: Die Tarif-URLs oben verweisen auf bundeslandspezifische Detailseiten. Wenn Ihr Bundesland nicht aufgeführt ist, nutzen Sie die kostenlose Beratung – wir kennen alle Beihilfeverordnungen. Eine vollständige Übersicht der PKV-Tarife finden Sie auf der PKV-Beamte-Übersichtsseite.

Fazit: PKV für Beamtenanwärter – mit dem richtigen Vergleich

✓ Das Wichtigste zusammengefasst

  • Für die meisten Beamtenanwärter ist die PKV aufgrund der Beihilfe günstiger und leistungsstärker als die GKV – ab ca. 95 €/Monat statt ca. 225 € in der GKV
  • Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der beste: Leistungsunterschiede bei Psychotherapie, Zahnersatz und Beihilfe-Ergänzungstarifen können über die Jahre finanziell entscheidend sein
  • Die anonyme Risikovoranfrage ist kein optionales Extra – sie ist der einzige Weg, belastbare Vergleiche zu erhalten, ohne sich zu binden oder Nachteile zu riskieren
  • Langfristigkeit schlägt Startbeitrag: Ein Anbieter, der im Referendariat 10 € günstiger ist, kann über 30 Jahre deutlich teurer werden
  • Wer sich frühzeitig beraten lässt, schafft eine solide Grundlage für die gesamte Beamtenlaufbahn – vom Anwärterstatus bis weit über die Probezeit hinaus
  • Alle Informationen über Marco Fragomeno als unabhängigen PKV-Experten finden Sie unter Marco Fragomeno – Erfahrung & Expertise

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Das sagen andere Beamte

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Häufige Fragen: PKV für Beamtenanwärter

Die beste PKV für Beamtenanwärter hängt von individuellen Faktoren ab: Bundesland, Beihilfeträger, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen. Zu den führenden Anbietern mit Beamtenfokus zählen DBV (ab ca. 95 €), ARAG (ca. 102 €), Signal Iduna (ca. 112 €), Debeka (ca. 113 €) und Barmenia (ca. 115 €). Seit 2026 ist auch die HanseMerkur mit einem spezialisierten Tarif am Markt. Eine anonyme Risikovoranfrage vor Antragstellung ist unverzichtbar.
Die Beiträge für Beamtenanwärter mit 50 % Beihilfe liegen 2026 etwa bei: DBV ca. 95 €, ARAG ca. 102 €, Signal Iduna ca. 112 €, Debeka ca. 113 €, Barmenia ca. 115 € monatlich (Beispiel: 26 Jahre, NRW, ledig, ohne Risikozuschlag). Die tatsächlichen Kosten hängen vom Alter, Bundesland, gewählten Tarif und Gesundheitszustand ab.
Beamtenanwärter erhalten Beihilfe vom Dienstherrn – mindestens 50 % der Krankheitskosten werden übernommen. Die PKV muss nur den Restanteil absichern. Ein 26-jähriger Beamtenanwärter zahlt in der PKV ab ca. 95 € monatlich, in der GKV wären es bei ca. 1.500 € Anwärterbezügen rund 225 € pro Monat.
Beamtenanwärter erhalten in den meisten Bundesländern 50 % Beihilfe für sich selbst. Mit Kindern erhöht sich der Satz für Kinder auf 80 %. In Bayern und NRW kann der eigene Beihilfesatz ab zwei kindergeldberechtigten Kindern auf 70 % steigen. Die genauen Sätze sind in den jeweiligen Beihilfeverordnungen der Länder geregelt.
Ausbildungstarife sind vergünstigte PKV-Tarife, die das geringere Einkommen während der Anwärterzeit berücksichtigen. Wichtig: Die Beitragsentwicklung nach dem Referendariat prüfen! Manche Anbieter erhöhen nach der Anwärterzeit deutlich. Die Entscheidung sollte nie nur auf dem Startbeitrag basieren.
Eine anonyme Risikovoranfrage ist extrem wichtig. Je nach Vorerkrankung bewertet jeder Versicherer unterschiedlich: Ein Anbieter verlangt Risikozuschlag, ein anderer versichert ohne Aufpreis. Nur durch anonyme Risikovoranfragen lassen sich belastbare Entscheidungen treffen, ohne Nachteile zu riskieren. Ohne Anonymisierung kann eine Ablehnung in der Risikoakte verbleiben und spätere Angebote erschweren.
Ja, Beamtenanwärter können freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Finanziell ist das jedoch meist ungünstig: Ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen Beamtenanwärter den vollen GKV-Beitrag selbst. Bei ca. 1.500 € Anwärterbezügen sind das rund 225 € monatlich. Die PKV ist durch die Beihilfe des Dienstherrn in der Regel deutlich günstiger.
Der Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) ist ein Zusatzbaustein zur PKV, der die von der Beihilfe nicht übernommenen Leistungen absichert – zum Beispiel Zahnersatz über den Beihilfeanteil hinaus, Hilfsmittel oder Sehhilfen. Nicht alle Anbieter bieten einen BEG an, und die Leistungsunterschiede sind erheblich. Barmenia gilt bei Experten als Anbieter mit dem stärksten BEG-Tarif.
Wenn die Verbeamtung nicht zustande kommt und man als Angestellter weiterarbeitet, verliert man den Beihilfeanspruch. Die PKV müsste dann auf einen 100-Prozent-Tarif umgestellt werden, was erheblich teurer werden kann. In diesem Fall prüft man idealerweise den Wechsel in die GKV innerhalb der gesetzlichen Fristen. Dieser Sonderfall sollte bei der ursprünglichen Tarifwahl berücksichtigt werden.
Bei einer anonymen Risikovoranfrage werden die Gesundheitsdaten ohne Namen und Adresse an mehrere Versicherer übermittelt. Die Versicherer prüfen intern, ob und zu welchen Konditionen sie versichern würden. Das Ergebnis ist unverbindlich und hinterlässt keine Spuren in der Risikoakte. Erst wenn man sich für einen Anbieter entscheidet, wird der formale Antrag mit Namensangabe gestellt. Dieser Prozess ist nur über lizenzierte Versicherungsmakler möglich.
Für Beamtenanwärter in Nordrhein-Westfalen (NRW) mit 50 % Beihilfe nach BVO NRW kommen vor allem DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka und Barmenia infrage. Der günstigste Einstieg liegt bei ca. 95 € monatlich (DBV), die beste Psychotherapie-Leistung bieten ARAG und Barmenia. Wegen möglicher Risikozuschläge ist eine anonyme Risikovoranfrage vor dem Abschluss unbedingt empfohlen.
In Bayern gilt die BayBhV. Beamtenanwärter erhalten 50 % Beihilfe, ab zwei kindergeldberechtigten Kindern 70 %. Die empfehlenswerten Anbieter sind DBV, ARAG, Debeka, Signal Iduna und Barmenia. Da Bayern eigene Beihilfevorschriften hat, muss der PKV-Tarif exakt auf die BayBhV abgestimmt sein.
In Baden-Württemberg gilt die BVO BW mit 50 % Beihilfe. Geeignete Anbieter sind DBV, ARAG, Debeka, Signal Iduna und Barmenia. Besonders zu beachten: In BaWü haben Beamte die Wahl zwischen dem klassischen Beihilfesystem und der alternativen Krankheitskostenvollversicherung. Diese Alternative sollte individuell geprüft werden.
PKV-Tarife für Beamte mit Beihilfe sind speziell auf den Beihilfeanspruch abgestimmt: Sie versichern nur den Restanteil nach Beihilfeerstattung (z. B. 50 %). Das macht sie günstiger als Vollversicherungstarife für Angestellte. Außerdem gibt es Ausbildungstarife für die Anwärterzeit sowie Beihilfe-Ergänzungstarife (BEG), die beihilfebedingte Leistungslücken schließen.
So früh wie möglich – idealerweise vor dem ersten Dienstantritt. Als Beamtenanwärter hat man in der Regel nur wenige Wochen Zeit, um die Krankenversicherung zu regeln. Wer sich frühzeitig beraten lässt, hat Zeit für anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Anbietern und kann in Ruhe vergleichen. Je jünger man beim Eintritt ist, desto günstiger ist der Einstiegsbeitrag.