Die beste private Krankenversicherung für
Beamtenanwärter?

Deine beste PKV 2026 finden – der große Vergleich

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Beamte beraten
Marco Fragomeno – PKV-Experte für Beamte und Versicherungsmakler §34d GewO
PKV-Experte für Beamte · Versicherungsmakler § 34d GewO · Reg.-Nr. D-TYLR-6IKZO-93 · 13+ Jahre Erfahrung · 15.000+ Beratungen

Kurzantwort: Die beste PKV für Beamtenanwärter 2026 kostet ab ca. 95 €/Monat (DBV). Durch die staatliche Beihilfe übernimmt dein Dienstherr mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab. Für gesunde Beamtenanwärter unter 30 Jahren ist die PKV strukturell günstiger und leistungsstärker als die GKV. Führende Anbieter sind DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka und Barmenia; seit 2026 auch HanseMerkur.

Das Wichtigste in Kürze

PKV für Beamtenanwärter 2026 – alle wichtigen Fakten auf einen Blick (Beispielprofil: 26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe):

  • Günstigster Anbieter: DBV mit ca. 95 €/Monat – günstiger als ARAG (102 €), 20 € günstiger als Debeka (113 €) und Barmenia (115 €)
  • 6 spezialisierte Anbieter: DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka, Barmenia, HanseMerkur (neu seit 2026)
  • Beihilfevorteil: Dein Dienstherr übernimmt mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab
  • PKV vs. GKV: 26-Jähriger zahlt in der PKV ab 95 €/Monat · in der GKV bei 1.500 € Anwärterbezügen ca. 225 €/Monat
  • Beste Psychotherapie: Barmenia und ARAG – 100 % ohne Sitzungsbegrenzung (DBV: Abstufung ab 31. Sitzung)
  • Beitragsrückerstattung: Alle Anbieter bis zu 6 Monatsbeiträgen – bei HanseMerkur bis zu 800 €/Jahr
  • Risikovoranfrage: Unbedingt anonym vor Antragstellung – je nach Vorerkrankung kann ein Anbieter teurer oder günstiger werden als im Vergleich angegeben

Die beste PKV für Beamtenanwärter 2026 kostet ab ca. 95 €/Monat (DBV). Durch die staatliche Beihilfe übernimmt dein Dienstherr mindestens 50 % der Krankheitskosten – die PKV sichert nur den Restanteil ab. Dieser Artikel vergleicht DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka, Barmenia und HanseMerkur für Beamtenanwärter aller Bundesländer und erklärt, welcher Anbieter zu welcher Situation passt.

Wer sich für eine Verbeamtung entscheidet und eine Ausbildung beginnt – zum Beispiel im Referendariat als Lehrkraft, bei der Justiz oder bei der Polizei – hat einen besonderen Status: Man ist Beamtenanwärter. Mit diesem Status geht auch eine wichtige Entscheidung einher, nämlich die Wahl der richtigen Krankenversicherung.

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, dich gesetzlich oder privat zu versichern. In der Praxis entscheiden sich die meisten Beamtenanwärter jedoch sehr bewusst für die private Krankenversicherung (PKV) – und das aus guten Gründen.

Der Beihilfe-Vorteil

Warum ist die PKV für Beamtenanwärter günstiger als die GKV?

Der wichtigste Unterschied zu Angestellten liegt in der Beihilfe. Dein Dienstherr übernimmt bei Beamtenanwärtern mindestens 50 % der Krankheitskosten (je nach Bundesland und Familiensituation auch mehr). Die private Krankenversicherung muss somit nur den Restanteil absichern.

Das bedeutet konkret: Während Angestellte in der PKV 100 % der Kosten selbst versichern müssen, zahlst du als Beamtenanwärter nur für die Hälfte – der Rest kommt vom Dienstherrn. Das macht die PKV-Beiträge für Beamte strukturell deutlich günstiger.

  • Deutlich günstigere Beiträge im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung – ab ca. 95 €/Monat statt ca. 225 €/Monat in der GKV
  • Umfangreichere Leistungen – freie Arztwahl, Privatarztbehandlung im Krankenhaus, Einbettzimmer, hochwertige Zahnleistungen und Psychotherapie ohne Wartezeiten
Der Direktvergleich

PKV oder GKV als Beamtenanwärter: Was ist die bessere Wahl?

Beispielprofil: 26 Jahre, NRW, ledig, Anwärterbezüge ca. 1.500 €/Monat.

PKV mit Beihilfe
  • ab ca. 95 €/Monat (DBV) – ca. 1.560 € Ersparnis pro Jahr
  • Freie Arzt- & Krankenhauswahl, jeder Arzt, jedes KH
  • Chefarztbehandlung + Einbettzimmer im Krankenhaus
  • Zahnersatz bis 100 % (je nach Tarif)
  • Psychotherapie mit Sofortzugang, keine Wartezeiten
GKV (freiwillig)
  • ca. 225 €/Monat (15 % Mindestbeitrag, kein Arbeitgeberzuschuss)
  • Nur Kassenärzte, Überweisungspflicht
  • Allgemeine Klasse im Krankenhaus
  • Zahnersatz nur ca. 50–65 % (Festzuschuss)
  • Psychotherapie oft mit Monaten Wartezeit

Hinweis Kinderversicherung: Der einzige echte Nachteil der PKV gegenüber der GKV liegt bei Kindern. In der GKV sind Kinder beitragsfrei mitversichert. In der PKV benötigt jedes Kind einen eigenen Tarif. Da Kinder von Beamten aber 80 % Beihilfe erhalten, ist der PKV-Restbeitrag für Kinder sehr gering – oft unter 30 €/Monat pro Kind.

Ländersache

Wie viel Beihilfe bekomme ich als Beamtenanwärter?

Jedes Bundesland hat eine eigene Beihilfeverordnung. Je höher der Beihilfesatz, desto günstiger dein PKV-Restbeitrag.

Beihilfesätze für Beamtenanwärter nach Bundesland (Stand 2026) – eigene Person, ledig, keine Kinder
BundeslandBeihilfesatz (eigen)Bei KindernRechtsgrundlage
Bayern50 % (70 % ab 2 Kindern)80 %BayBhV
Nordrhein-Westfalen50 %80 %BVO NRW
Baden-Württemberg50 %80 %BVO BW
Hessen50 %80 %HBeihVO
Niedersachsen50 %80 %NBhVO
Berlin50 %80 %LBhVO Berlin
Sachsen50 %80 %SächsBhVO
Bundesbeamte (Bund)50 %80 %BBhV
Quelle: Beihilfeverordnungen der Länder und Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), Stand 2026. Sätze können sich durch Familienzuschlag erhöhen. Keine Rechtsberatung. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Wichtig: In den meisten Bundesländern beträgt der Beihilfesatz für ledige Beamtenanwärter 50 %. Mit Kindern steigt er auf 80 % (Kinder) und kann für dich selbst auf 70 % steigen (ab zwei kindergeldberechtigten Kindern, je nach Bundesland). Wer verheiratet ist und ein Kind hat, kann in manchen Ländern bereits mit 70 % Beihilfe rechnen.

Anbieter im Überblick

Welche PKV-Anbieter sind für Beamtenanwärter geeignet?

Über 20 Versicherer bieten Beamtentarife an – aber nicht jeder Tarif ist auch sinnvoll für Anwärter.

Wichtig: Einige Versicherer führen Beamtenanwärtertarife eher „mit“, um ihr Portfolio zu vervollständigen – ohne dass Beamte tatsächlich zur Hauptzielgruppe zählen. Andere Gesellschaften hingegen haben sich seit Jahrzehnten klar auf Beamte spezialisiert.

Führende PKV-Anbieter für Beamtenanwärter 2026 – Positionierung & Stärke
AnbieterStatusPositionierungStärke
DBVEtabliertKlare Beamtenausrichtung (AXA-Gruppe)Günstigster Einstiegsbeitrag (~95 €)
ARAGEtabliertSolide Beihilfetarife, starke Psychotherapie100 % Psychotherapie unbegrenzt
Signal IdunaEtabliertBreites Tarifangebot für BeamteGutes Preis-Leistungs-Verhältnis (~112 €)
DebekaEtabliertMarktführer im BeamtensegmentBekanntheit, Stabilität, 1.000 € Sehhilfen
BarmeniaEtabliertLangjährige BeamtenkompetenzUmfassendster Beihilfe-Ergänzungstarif
HanseMerkurNeu 2026Neuer Beamtentarif, gezielt auf AnwärterHöchste Beitragsrückerstattung bis 800 €/Jahr
Quelle: Eigene Recherche Tarifportfolios und Marktpositionierung, Stand März 2026. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Die DBV (Deutsche Beamtenversicherung, Teil der AXA-Gruppe) ist mit einem Monatsbeitrag ab ca. 95 € der günstigste Einstieg – allerdings sollte langfristige Beitragsstabilität in deine Entscheidung einfließen. Die ARAG punktet mit 100 % Psychotherapie-Erstattung ohne Sitzungsbegrenzung, was für jüngere Beamtenanwärter ein zunehmend relevantes Kriterium ist. Barmenia bietet den umfassendsten Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) im Markt und überzeugt bei Zahn, Hilfsmitteln und Elternzeit-Beitragsfreiheit.

Seit Anfang 2026 ist zudem auch die HanseMerkur mit einem neuen Tarif am Markt vertreten, der gezielt Beamte und Beamtenanwärter ansprechen soll. Besonders interessant: HanseMerkur bietet die höchste Beitragsrückerstattung aller hier verglichenen Anbieter – bis zu 800 € pro Jahr, wenn keine Rechnungen eingereicht werden.

Wer sollte welchen Anbieter wählen?

  • DBV – wenn du den günstigsten Einstiegsbeitrag suchst (ab ca. 95 €/Monat)
  • ARAG – wenn du Psychotherapie ohne Sitzungsbegrenzung brauchst (100 %)
  • Signal Iduna – wenn du ein solides Gesamtpaket mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchst
  • Debeka – wenn du den etablierten Marktführer bevorzugst und hohe Sehhilfen-Erstattung (1.000 €) wichtig findest
  • Barmenia – wenn du den stärksten Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) und umfassende Zahnleistungen brauchst
  • HanseMerkur – wenn du selten zum Arzt gehst und hohe Beitragsrückerstattungen (bis 800 €/Jahr) nutzen möchtest
Die richtige Wahl

Welche PKV ist die beste für Beamtenanwärter?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten – der „beste“ Anbieter hängt von mehreren individuellen Faktoren ab.

Entscheidende Faktoren für die PKV-Wahl

  • Wer ist dein Beihilfeträger (Bund oder Land)?
  • Wie hoch ist dein Beihilfeanspruch (50 % oder mehr)?
  • In welchem Bundesland beginnt deine Beamtenlaufbahn?
  • Wie ist dein aktueller Gesundheitszustand?
  • Gibt es Vorerkrankungen, die risikorelevant sind?
  • Welche Leistungen sind dir wichtig (Psychotherapie, Zahn, Hilfsmittel)?
  • Wie sehen deine Familienpläne aus – Kinder in den nächsten Jahren?

Besonders wichtig: Dein Gesundheitszustand

Je nach Erkrankung kann ein Versicherer einen Risikozuschlag verlangen, ein anderer denselben Sachverhalt deutlich milder bewerten oder sogar komplett ohne Zuschlag versichern. Dadurch kann sich die Beitragsreihenfolge im Vergleich schnell verschieben. Ein Anbieter, der zunächst mit 95 € günstig erscheint, kann nach der Risikoprüfung plötzlich teurer sein als ein anderer Versicherer ohne Zuschlag.

Deshalb ist es extrem wichtig, vor einer Antragstellung mit anonymen Risikovoranfragen zu arbeiten. Nur so lassen sich belastbare Entscheidungen treffen, ohne Nachteile zu riskieren. Eine abgelehnte oder mit hohem Zuschlag versehene Anfrage ohne Anonymisierung kann in der Risikoakte des Versicherers verbleiben und spätere Angebote beeinflussen. Mehr zur unabhängigen Beratung findest du unter unabhängige PKV-Beratung für Beamte.

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Beitragsbeispiele

Was kostet eine PKV für Beamtenanwärter?

Beispielrechnung 2026: 26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe. Wer statt der Debeka (ca. 113 €) die DBV (ca. 95 €) wählt, spart rund 216 € pro Jahr.

PKV-Beiträge für Beamtenanwärter im Vergleich 2026 (26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe)
VersichererMonatsbeitrag*Jahresbeitrag*Positionierung
DBVca. 95 €ca. 1.140 €Günstigster Einstieg
ARAGca. 102 €ca. 1.224 €Beste Psychotherapie
Signal Idunaca. 112 €ca. 1.344 €Solides Gesamtpaket
Debekaca. 113 €ca. 1.356 €Marktführer Beamtensegment
Barmeniaca. 115 €ca. 1.380 €Stärkster BEG-Tarif
HanseMerkur Neu 2026ca. 110–120 €*ca. 1.320–1.440 €*Höchste Beitragsrückerstattung (bis 800 €/Jahr)
*Beispielrechnung ohne Risikozuschläge. Profil: 26 Jahre, NRW, ledig, 50 % Beihilfe. HanseMerkur-Beitrag Schätzung (neuer Tarif, Stand März 2026 – individuelle Berechnung empfohlen). Tatsächliche Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitszustand und individuellen Rahmenbedingungen ab. Zusammenstellung: beamten-pkv-vergleichen.de

Wichtiger Hinweis: Diese Zahlen dienen lediglich als grobe Orientierung. Sobald Vorerkrankungen ins Spiel kommen, kann sich die Reihenfolge komplett verschieben. Deshalb ist eine vollständige Marktübersicht mit individueller Risikoprüfung unverzichtbar. Einen detaillierten Vergleich von Barmenia und Debeka findest du im Artikel Barmenia oder Debeka – welche PKV für Beamte?

Langfristig denken

Was passiert mit der PKV nach dem Referendariat?

Ein ganz wichtiger Punkt für Beamtenanwärter sind die speziellen Ausbildungstarife. Diese Tarife sind günstiger, weil sie das geringere Einkommen während der Anwärterzeit berücksichtigen. Doch was passiert nach dem Referendariat?

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Anwärterzeit und der Verbeamtung auf Probe steigt das Gehalt deutlich. Gleichzeitig passen viele Versicherer die Tarifstruktur an. Das bedeutet: Der Beitrag, den du im Referendariat zahlst, ist oft nicht der Beitrag, den du als Beamter auf Lebenszeit zahlen wirst. Weitere Informationen für Referendare findest du im Artikel PKV für Referendare.

Diese Fragen solltest du vor Abschluss prüfen

  • Wie verändern sich die Beiträge nach dem Referendariat bei Verbeamtung auf Probe?
  • Was passiert bei der Verbeamtung auf Lebenszeit?
  • Bleibt der Versicherer auch langfristig preislich attraktiv?
  • Wie war die Beitragsstabilität des Anbieters in den letzten 10–15 Jahren?
  • Gibt es eine Möglichkeit, in einen günstigeren Tarif desselben Anbieters zu wechseln, ohne erneute Gesundheitsfragen?

Achtung bei günstigen Startbeiträgen

Manche Anbieter sind zu Beginn sehr günstig, erhöhen die Beiträge nach der Anwärterzeit jedoch deutlich. Deshalb sollte deine Entscheidung nie nur auf dem Startbeitrag basieren, sondern immer mit einem langfristigen Blick getroffen werden. Ein Versicherer, der im Referendariat 10 € günstiger ist, kann über 30 Berufsjahre deutlich teurer werden als eine Alternative mit höherem Einstiegsbeitrag.

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Regional passend

PKV für Beamtenanwärter nach Bundesland

Jedes Bundesland hat eine eigene Beihilfeverordnung. Wähl dein Bundesland für einen spezifischen Vergleich:

Wichtig: Ist dein Bundesland nicht aufgeführt, nutz die kostenlose Beratung – wir kennen alle Beihilfeverordnungen. Eine vollständige Übersicht rund um die PKV für Beamte findest du auf der PKV-Beamte-Übersichtsseite.

Fazit: PKV für Beamtenanwärter – mit dem richtigen Vergleich

✓ Das Wichtigste zusammengefasst

  • Für die meisten Beamtenanwärter ist die PKV aufgrund der Beihilfe günstiger und leistungsstärker als die GKV – ab ca. 95 €/Monat statt ca. 225 € in der GKV
  • Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der beste: Leistungsunterschiede bei Psychotherapie, Zahnersatz und Beihilfe-Ergänzungstarifen können über die Jahre finanziell entscheidend sein
  • Die anonyme Risikovoranfrage ist kein optionales Extra – sie ist der einzige Weg, belastbare Vergleiche zu erhalten, ohne dich zu binden oder Nachteile zu riskieren
  • Langfristigkeit schlägt Startbeitrag: Ein Anbieter, der im Referendariat 10 € günstiger ist, kann über 30 Jahre deutlich teurer werden
  • Wer sich frühzeitig beraten lässt, schafft eine solide Grundlage für die gesamte Beamtenlaufbahn – vom Anwärterstatus bis weit über die Probezeit hinaus
  • Alles über Marco Fragomeno als unabhängigen PKV-Experten findest du unter Marco Fragomeno – Erfahrung & Expertise

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Das sagen andere Beamte

Google-Bewertungen 5,0 · 51 Rezensionen
Daniela Kovac
6 Rezensionen · vor 2 Tagen
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„Ich habe auf einem Vergleichsportal eine private Krankenversicherung für meinen Sohn gesucht. Kurz darauf rief mich Herr Fragomeno an. Ich war erst etwas skeptisch. Versicherungsmakler sind einfach ein Fall für sich … Aber ich wurde diesmal eines Besseren belehrt. Sehr freundlich und überhaupt nicht aufdringlich wurden alle unsere Fragen beantwortet. Der Abschluss der Versicherung ging schnell und unkompliziert. Vielen herzlichen Dank!“

Désirée Rollmann
4 Rezensionen · vor einer Woche
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„Herr Fragomeno war wirklich sehr hilfsbereit und sympathisch! Er hat mich super zur PKV beraten, gerne wieder 😊“

Nico K.
1 Rezension · vor 3 Wochen
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„Nachdem ich Herrn Fragomeno per E-Mail kontaktiert hatte, erhielt ich bereits nach kurzer Zeit einen Anruf sowie eine äußerst kompetente Beratung zu meiner Situation. Sämtliche Fragen wurden verständlich und ausführlich beantwortet, sodass ich als fachfremde Person alles gut nachvollziehen konnte. Ich kann Herrn Fragomeno uneingeschränkt weiterempfehlen.“

Häufige Fragen: PKV für Beamtenanwärter

Die beste PKV für Beamtenanwärter hängt von individuellen Faktoren ab: Bundesland, Beihilfeträger, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen. Zu den führenden Anbietern mit Beamtenfokus zählen DBV (ab ca. 95 €), ARAG (ca. 102 €), Signal Iduna (ca. 112 €), Debeka (ca. 113 €) und Barmenia (ca. 115 €). Seit 2026 ist auch die HanseMerkur mit einem spezialisierten Tarif am Markt. Eine anonyme Risikovoranfrage vor Antragstellung ist unverzichtbar.
Die Beiträge für Beamtenanwärter mit 50 % Beihilfe liegen 2026 etwa bei: DBV ca. 95 €, ARAG ca. 102 €, Signal Iduna ca. 112 €, Debeka ca. 113 €, Barmenia ca. 115 € monatlich (Beispiel: 26 Jahre, NRW, ledig, ohne Risikozuschlag). Die tatsächlichen Kosten hängen vom Alter, Bundesland, gewählten Tarif und Gesundheitszustand ab.
Beamtenanwärter erhalten Beihilfe vom Dienstherrn – mindestens 50 % der Krankheitskosten werden übernommen. Die PKV muss nur den Restanteil absichern. Ein 26-jähriger Beamtenanwärter zahlt in der PKV ab ca. 95 € monatlich, in der GKV wären es bei ca. 1.500 € Anwärterbezügen rund 225 € pro Monat.
Beamtenanwärter erhalten in den meisten Bundesländern 50 % Beihilfe für sich selbst. Mit Kindern erhöht sich der Satz für Kinder auf 80 %. In Bayern und NRW kann der eigene Beihilfesatz ab zwei kindergeldberechtigten Kindern auf 70 % steigen. Die genauen Sätze sind in den jeweiligen Beihilfeverordnungen der Länder geregelt.
Ausbildungstarife sind vergünstigte PKV-Tarife, die das geringere Einkommen während der Anwärterzeit berücksichtigen. Wichtig: Die Beitragsentwicklung nach dem Referendariat prüfen! Manche Anbieter erhöhen nach der Anwärterzeit deutlich. Die Entscheidung sollte nie nur auf dem Startbeitrag basieren.
Eine anonyme Risikovoranfrage ist extrem wichtig. Je nach Vorerkrankung bewertet jeder Versicherer unterschiedlich: Ein Anbieter verlangt Risikozuschlag, ein anderer versichert ohne Aufpreis. Nur durch anonyme Risikovoranfragen lassen sich belastbare Entscheidungen treffen, ohne Nachteile zu riskieren. Ohne Anonymisierung kann eine Ablehnung in der Risikoakte verbleiben und spätere Angebote erschweren.
Ja, Beamtenanwärter können freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Finanziell ist das jedoch meist ungünstig: Ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen Beamtenanwärter den vollen GKV-Beitrag selbst. Bei ca. 1.500 € Anwärterbezügen sind das rund 225 € monatlich. Die PKV ist durch die Beihilfe des Dienstherrn in der Regel deutlich günstiger.
Der Beihilfe-Ergänzungstarif (BEG) ist ein Zusatzbaustein zur PKV, der die von der Beihilfe nicht übernommenen Leistungen absichert – zum Beispiel Zahnersatz über den Beihilfeanteil hinaus, Hilfsmittel oder Sehhilfen. Nicht alle Anbieter bieten einen BEG an, und die Leistungsunterschiede sind erheblich. Barmenia gilt bei Experten als Anbieter mit dem stärksten BEG-Tarif.
Wenn die Verbeamtung nicht zustande kommt und man als Angestellter weiterarbeitet, verliert man den Beihilfeanspruch. Die PKV müsste dann auf einen 100-Prozent-Tarif umgestellt werden, was erheblich teurer werden kann. In diesem Fall prüft man idealerweise den Wechsel in die GKV innerhalb der gesetzlichen Fristen. Dieser Sonderfall sollte bei der ursprünglichen Tarifwahl berücksichtigt werden.
Bei einer anonymen Risikovoranfrage werden die Gesundheitsdaten ohne Namen und Adresse an mehrere Versicherer übermittelt. Die Versicherer prüfen intern, ob und zu welchen Konditionen sie versichern würden. Das Ergebnis ist unverbindlich und hinterlässt keine Spuren in der Risikoakte. Erst wenn man sich für einen Anbieter entscheidet, wird der formale Antrag mit Namensangabe gestellt. Dieser Prozess ist nur über lizenzierte Versicherungsmakler möglich.
Für Beamtenanwärter in Nordrhein-Westfalen (NRW) mit 50 % Beihilfe nach BVO NRW kommen vor allem DBV, ARAG, Signal Iduna, Debeka und Barmenia infrage. Der günstigste Einstieg liegt bei ca. 95 € monatlich (DBV), die beste Psychotherapie-Leistung bieten ARAG und Barmenia. Wegen möglicher Risikozuschläge ist eine anonyme Risikovoranfrage vor dem Abschluss unbedingt empfohlen.
In Bayern gilt die BayBhV. Beamtenanwärter erhalten 50 % Beihilfe, ab zwei kindergeldberechtigten Kindern 70 %. Die empfehlenswerten Anbieter sind DBV, ARAG, Debeka, Signal Iduna und Barmenia. Da Bayern eigene Beihilfevorschriften hat, muss der PKV-Tarif exakt auf die BayBhV abgestimmt sein.
In Baden-Württemberg gilt die BVO BW mit 50 % Beihilfe. Geeignete Anbieter sind DBV, ARAG, Debeka, Signal Iduna und Barmenia. Besonders zu beachten: In BaWü hast du die Wahl zwischen dem klassischen Beihilfesystem und der alternativen Krankheitskostenvollversicherung. Diese Alternative sollte individuell geprüft werden.
PKV-Tarife für Beamte mit Beihilfe sind speziell auf den Beihilfeanspruch abgestimmt: Sie versichern nur den Restanteil nach Beihilfeerstattung (z. B. 50 %). Das macht sie günstiger als Vollversicherungstarife für Angestellte. Außerdem gibt es Ausbildungstarife für die Anwärterzeit sowie Beihilfe-Ergänzungstarife (BEG), die beihilfebedingte Leistungslücken schließen.
So früh wie möglich – idealerweise vor dem ersten Dienstantritt. Als Beamtenanwärter hast du in der Regel nur wenige Wochen Zeit, um die Krankenversicherung zu regeln. Wer sich frühzeitig beraten lässt, hat Zeit für anonyme Risikovoranfragen bei mehreren Anbietern und kann in Ruhe vergleichen. Je jünger man beim Eintritt ist, desto günstiger ist der Einstiegsbeitrag.